Du fragst dich, wie man gekochte Kartoffeln am besten einfriert? Denn was tun, wenn du mehr Kartoffeln hast, als du in absehbarer Zeit verwenden kannst? Eine Möglichkeit ist das Einfrieren von Kartoffeln.
Wusstest du, dass du Kartoffeln sogar im Glas einfrieren kannst? Nein, dann willkommen hier auf einfachkartoffel.de
In diesem Artikel erfährst du, wie du Kartoffeln im Glas einfrieren und wie du sie später aufbewahren und verwenden kannst.
Wir werden auch auf einige wichtige Tipps und Tricks eingehen, um das maximale aus den eingefrorenen Kartoffeln wieder „herauszuholen“.
Auswahl der richtigen Kartoffelsorten zum Einfrieren
Bevor du damit beginnst, Kartoffeln im Glas einzufrieren, solltest du sicherstellen, dass du die richtigen Kartoffeln auswählst. Nicht alle Kartoffelsorten eignen sich zum Einfrieren. Die besten Sorten für diesen Zweck sind mehlig kochende Kartoffeln, da sie nach dem Einfrieren weicher werden und leicht zu pürieren oder zu zerstampfen sind. Die Kartoffeln sollten auch frisch und frei von Flecken oder Beschädigungen sein.
Bevor du die Kartoffeln einfrierst, solltest du sie schälen und in kleine Würfel schneiden. Dies erleichtert das Einfrieren und verringert die Gefahr von Gefrierbrand. Wenn du die Kartoffeln lieber in größeren Stücken einfrieren möchtest, achte darauf, dass sie gleichmäßig geschnitten sind, um ein gleichmäßiges Einfrieren zu gewährleisten.
Wenn du die Kartoffeln nicht sofort einfrieren möchtest, kannst du sie in kaltem Wasser einweichen, um ein Verfärben zu vermeiden. Achte darauf, dass du sie gründlich abtrocknest, bevor du sie einfrierst, um die Bildung von Eiskristallen zu minimieren.
Vorbereitung der Gläser
Nicht alle Gläser sind geeignet, um Kartoffeln darin einzufrieren. Verwende nur Gläser, die für das Einfrieren von Lebensmitteln ausgelegt sind. Normale Einmachgläser mit zu dünnem Rand am Deckel können beim Einfrieren platzen und sind daher nicht 100 % empfehlenswert.
Das richtige Glase sollte sauber und trocken sein. Spüle sie gründlich mit heißem Wasser aus und lasse sie dann vollständig trocknen.
Geheimtipp: Die Gläser vor dem Einfrieren vorzuwärmen, um ein plötzliches Einfrieren zu vermeiden. Du kannst dies tun, indem du die Gläser für einige Minuten in heißes Wasser stellst und dann trocken wischst.
Beim Befüllen der Gläser mit den Kartoffeln solltest du darauf achten, dass du genügend Platz für die Ausdehnung des Inhalts beim Einfrieren lässt. Fülle die Gläser nicht bis zum Rand, sondern lasse etwa einen Zentimeter Platz oben frei. Um die Luft im Glas zu minimieren, kannst du die Kartoffeln leicht andrücken oder ein paar Mal auf den Tisch klopfen, um sie zu verdichten. Beachte, dass ein zu starker Druck auf die Kartoffeln zu Beschädigungen führen und das Einfrieren erschweren kann. Schließe die Gläser mit dem Deckel und beschrifte sie mit dem Datum und dem Inhalt.
Einfrieren und Aufbewahren der Kartoffeln
Wenn du die Kartoffeln im Glas vorbereitet hast, kannst du sie nun einfrieren. Stelle sicher, dass der Gefrierschrank auf die niedrigste Temperatur eingestellt ist und dass die Gläser auf einer flachen Oberfläche stehen, um ein Umkippen zu vermeiden. Platziere die Gläser vorsichtig im Gefrierschrank und achte darauf, dass sie nicht aneinanderstoßen. Lasse genügend Platz zwischen den Gläsern, damit die Luft zirkulieren kann.
Die Kartoffeln sollten innerhalb von 24 Stunden vollständig gefroren sein. Sobald dies der Fall ist, kannst du die Gläser aufeinander stapeln, um Platz im Gefrierschrank zu sparen. Du solltest jedoch sicherstellen, dass sie nicht zu lange aufeinander gestapelt bleiben, um eine Beschädigung durch Druck zu vermeiden.
Die Kartoffeln können bis zu sechs Monate lang im Gefrierschrank aufbewahrt werden. Wenn du sie auftauen möchtest, solltest du sie im Kühlschrank auftauen lassen, um eine gleichmäßige Auftauung zu gewährleisten. Du kannst die Kartoffeln dann wie gewohnt verwenden, zum Beispiel für Püree, Suppen oder Eintöpfe. Beachte jedoch, dass sie nach dem Einfrieren weicher werden und sich möglicherweise nicht mehr für alle Gerichte eignen.
Fazit
Kartoffeln im Glas einzufrieren ist eine praktische Möglichkeit, um sie länger haltbar zu machen und jederzeit zur Hand zu haben. Durch die Auswahl der richtigen Kartoffelsorten, die richtige Vorbereitung der Gläser und das richtige Einfrieren und Aufbewahren kannst du sicherstellen, dass die Kartoffeln lange Zeit haltbar bleiben und auch nach dem Auftauen gut schmecken.
Insgesamt ist das Einfrieren von Kartoffeln im Glas eine nützliche Methode, um sie länger haltbar zu machen und Platz im Gefrierschrank zu sparen. Wenn du die richtigen Schritte befolgst und auf eine ordnungsgemäße Aufbewahrung achtest, kannst du jederzeit auf frische Kartoffeln zurückgreifen und köstliche Gerichte zubereiten.
Tipps und Tricks
Hier sind einige zusätzliche Tipps und Tricks, die dir helfen können, die Kartoffeln im Glas erfolgreich einzufrieren und aufzubewahren:
Verwende frische Kartoffeln, um sicherzustellen, dass sie beim Einfrieren und Auftauen gut schmecken und eine gute Textur haben.
Wenn du möchtest, kannst du die Kartoffeln vor dem Einfrieren blanchieren, um das Einfrieren zu erleichtern und die Qualität der Kartoffeln zu erhalten.
Achte darauf, dass du die Kartoffeln nicht zu stark andrückst, um Beschädigungen zu vermeiden und das Einfrieren zu erleichtern.
Beschrifte die Gläser mit dem Datum und dem Inhalt, um sicherzustellen, dass du immer weißt, wie lange sie bereits im Gefrierschrank sind.
Wenn du die Kartoffeln auftaust, solltest du sie so schnell wie möglich verwenden, um ein Verderben zu vermeiden.
Verwende die eingefrorenen Kartoffeln nicht für Gerichte, bei denen eine knusprige Textur erforderlich ist, da sie nach dem Einfrieren weicher werden.
Indem du diese Tipps und Tricks befolgst, kannst du sicherstellen, dass die Kartoffeln im Glas erfolgreich eingefroren und aufbewahrt werden können.
Die festkochenden Sorten sind die optimale Wahl für Bratkartoffeln. Sie lassen sich leicht in Scheiben schneiden, sorgen für ein knuspriges Ergebnis und werden beim Braten nicht breiig. Aufgrund des niedrigeren Stärkeanteils (nur 14 %) verkleben sie beim Braten auch weniger miteinander.
Für den richtigen Biss bei der Bratkartoffel sorgen die Sorten Aktiva, Allians, Annabelle, Belana, Bellaprima und Charlotte sowie Cilena, Ditta, Filea, Goldmarie, Glorietta, Heideniere, La Ratte, Linda, Nicola, Sieglinde, Stella und Princess.
Die vorwiegend festkochenden Sorten, werden nicht ganz so knusprig, aber dafür sind die Bratkartoffeln eher etwas sanfter.
Die Sorten heißen La Bonotte (die teuerste Kartoffelsorte der Welt), Marabel (kann man auch mit Schale essen) oder die „blaue St. Galler“ aus der Schweiz. Die verbreitetste, vorwiegend festkochende Sorte für Bratkartoffeln ist die Granola.
Andere vorwiegend festkochende Kartoffelsorten sind Aeggeblomme, Acapella, Eersteling, Finka, Lady Balfour und Marabel.
In der Regel solltest du entweder Annabelle oder Belana verwenden. Beide sind Frühkartoffeln und regional sowie frisch zu bekommen. Beide sind als Kartoffeln für Bratkartoffeln sehr lecker. Denn sie sind mit ihrer perfekten Schale und dem tiefgelben Fleisch nicht nur lecker, sondern auch noch ein optisches Highlight.
Was passiert, wenn man mehlige Kartoffeln für Bratkartoffeln nimmt?
Mehligkochende Kartoffelsorten wie die Agria, Augusta, Adretta, Ackersegen, Highland Burgundy Red und die Karelia sollte man vermeiden, denn das Ergebnis ist eher angebrannter Kartoffelbrei bzw. die Kartoffeln lassen sich nicht richtig in Scheiben schneiden.
Genau an dieser Stelle in diesem Video erklärt Stefan Henssler, welche Kartoffeln er warum verwendet.
Solltest du weitere Fragen oder Ideen rund um die idealen Kartoffelsorten für Bratkartoffeln haben, dann freue ich mich auf deinen Kommentar.
Bratkartoffeln sind unser ganzer Stolz hier auf dem Blog. Hier findest du eine Auswahl der besten Bratkartoffel-Rezepte. Mehr über Kartoffelsorten findest du in meiner Kartoffelsorten-Liste.
Du willst perfekte Bratkartoffeln machen, hast dein Bratkartoffel-Rezept ausgesucht und jetzt stellt sich dir die Frage: In welcher Pfanne gelingen Bratkartoffeln am besten? Es gibt viele Elemente, die leckere Bratkartoffeln garantieren. Angefangen von der verarbeiteten Kartoffelsorte, zu der Dicke der Scheiben, zum verwendeten Öl und dann schließlich die Pfanne, in der die Bratkartoffeln gebraten werden.
In diesem Artikel erklären wir dir, worauf du bei einer Bratkartoffel-Pfanne achten musst.
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Welche Pfanne solltest du für Bratkartoffeln nutzen?
Damit deine Bratkartoffeln immer und immer wieder gelingen, außen schön knusprig werden aber gleichzeitig innen zart bleiben, solltest du eine Eisen- oder Gusseisenpfanne benutzen. Die meisten Küchenpfannen sind aus Edelstahl oder Aluminium und mit einer Antihaftbeschichtung wie Teflon überzogen. Oftmals werden in diesen Pfannen die Bratkartoffeln matschig, das ist bei gusseisernen Pfannen weniger der Fall. Bei Eisenpfannen kannst du selbst für diese Antihaftbeschichtung sorgen, indem du deine Pfanne einbrennst. Diesen Vorgang kannst du beliebig oft wiederholen, was dazu führt, dass deine Eisenpfanne eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer hat.
Eine beschichtete Bratkartoffelpfanne geht auch – ist aber nicht so einfach!
Eisenpfanne einbrennen: So geht’s
Du hast dir eine Eisenpfanne zugelegt und möchtest bald die perfekten Bratkartoffeln zaubern. Vorher muss deine Eisenpfanne noch eingebrannt werden! Dazu gibst du hitzebeständiges Öl in die Pfanne (z.B. Sonnenblumenöl) und erhitzt die Pfanne langsam bis das Öl raucht. Nach etwa 15 bis 30 Minuten sollte sich die Pfanne schwarz färben und kein Öl mehr zu sehen sein. Fertig ist die natürliche Antihaftschicht, die sich bei Eisenpfannen „Patina“ nennt! Ähnlich wie Teflon oder Keramik sorgt die Patina dafür, dass das Essen nicht an der Pfanne haften bleibt. Teflon ist zwar eine stärkere Antihaftschicht als die Patina, dafür lässt sich die Patina deiner Eisenpfanne beliebig oft erneuern.
Welches Öl für Bratkartoffeln?
Jetzt wo deine Pfanne ordentlich eingebrannt wurde, kann es losgehen! Damit dir leckere, knusprige Bratkartoffeln gelingen, solltest du auf die Wahl des richtigen Öls achten. Das Öl muss unbedingt hitzebeständig sein, daher eignet sich Olivenöl leider nicht. Besser gelingen werden deine Bratkartoffeln mit Raps- oder Sonnenblumenöl. Alternativ kannst du auch Butterschmalz benutzen.
Was tun, wenn deine Bratkartoffeln in der Pfanne kleben?
Wenn deine Bratkartoffeln in der Pfanne kleben, kann das zwei Gründe haben: Du hast rohe Kartoffeln genutzt oder du brätst mit zu viel Hitze. Damit dir die perfekten Bratkartoffeln gelingen, solltest du deine Kartoffeln am Vortag vorkochen. Koche sie aber so vor, dass sie nicht komplett gar sind, sondern noch bissfest, damit sie in der Pfanne nicht auseinanderfallen. Solltest du keine Zeit zum Vorkochen haben, raten wir dir, die rohen Kartoffelscheiben vor dem Anbraten in kaltes Wasser zu werfen, um die Stärke zu lösen. Das verhindert ein Ankleben in der Pfanne. Außerdem solltest du Bratkartoffeln nur zu Beginn heiß anbraten, danach jedoch auf kleinere Hitze herunterstellen, um zu vermeiden, dass deine Bratkartoffeln in der Pfanne kleben und anbrennen.
Du willst wissen, wie man Kartoffeln richtig kocht? Dann schau dir unseren Beitrag dazu an
Worauf solltest du bei der Pflege deiner Bratkartoffel-Pfanne achten?
Echte Eisenpfannen sind wirklich robuste Küchenhelfer, die du nur mit viel Mühe kaputtkriegst! Im Gegensatz zu normalen Pfannen aus Edelstahl oder Aluminium stört es die Eisenpfanne nicht, wenn du mit metallenen Küchenutensilien wie Pfannenwendern oder Gabeln kochst. Nach dem Einsatz solltest du deine Eisenpfanne jedoch erstmal abkühlen lassen und mit einem Küchenpapier auswischen. Wenn deine Eisenpfanne oft zum Einsatz kommt, brauchst du sie nicht nach jedem Benutzen spülen – trocken auswischen reicht und schützt die Patina vor Abnutzung.
Das sind die besten Pfannen für Bratkartoffeln
In jedem gut bestückten Einzelhandel werdet ihr gute Pfannen für Bratkartoffeln finden. Ein Klassiker ist sicherlich die französische Marke Le Creuset, die für ihre langlebigen Pfannen, Kochtöpfe und Bräter bekannt ist. Aber auch Pfannen von De Buyer und Skeppshult werden von Profiköchen empfohlen. Hier sind unsere Empfehlungen:
Der Bratkartoffel-Pfannen Geheimtipp – online bestellen mal anders
Bei der Hammerschmiede in Bad Oberdorf gibt es noch echte Handarbeit und Pfannen zwischen 30-70 €. Es dauert ein Weilchen, aber die Pfannen sind etwas für Liebhaber.
Günstige Anfängerpfanne für Bratkartoffeln für unter 30€:
Diese No-Name-Aluminium-Pfanne ist kraftvoll beschichtet, um ein Anbrennen der Bratkartoffeln zu vermeiden. Außerdem ist sie einfach durch Auswischen mit Küchenpapier zu reinigen. Sie hält nicht ewig, aber für jeden Haushalt zu empfehlen.
Günstige Profi-Pfanne fpr gelingsichere Bratkartoffeln von De Buyer:
Diese Pfanne aus Eisenstahl erhitzt schnell und eignet sich zum scharfen Anbraten. Die natürliche Antihaftbeschichtung durch Bienenwachs hält ein Leben lang. Durch zusätzliches, regelmäßiges Einbrennen werden deine Bratkartoffeln in dieser Pfanne immer besser!
Wenn ihr es richtig ernst mit euren Bratkartoffeln meint, dann solltet ihr euch diese gusseiserne Pfanne zulegen. Mit ihr gelingen euch nicht nur knusprige Bratkartoffeln, auch Steaks lassen sich optimal anbraten. Die Pfanne ist für alle Herdarten (auch Induktion) geeignet.
Neben Bratkartoffeln gelingt dir in einer Eisen- oder Gusspfanne Fleisch, Fisch und Gemüse. Du kannst sie nutzen, um Lebensmittel scharf anzubraten oder zu grillen. Mit Deckel eignet sich deine Gusspfanne super zum Schmoren oder Dünsten.
Hier noch die Links zu den wichtigsten Bratkartoffelpfannen-Rezepten:
Du suchst nach den passenden Beilagen zu Bratkartoffeln? Dann bist du hier richtig.
Bratkartoffeln sind pur schon ein leckeres Gericht. Doch manchmal reichen sie alleine einfach nicht aus und brauchen noch eine Beilage. Was also passt zu Bratkartoffeln? Viele erinnern sich an ihre Kindheit zurück, wo Bratkartoffeln mit Spiegelei und Spinat serviert wurden. Wem das zu eintönig ist, findet in diesem Beitrag viele weitere Optionen! Es gibt tolle vegetarische und vegane Optionen oder aber auch klassische Fleisch- und Fischbeilagen, die zur Bratkartoffel passen. In diesem Beitrag listen wir euch die besten Optionen auf. Viel Spaß beim Ausprobieren, Kochen und Genießen!
Vegetarische Beilagen für Bratkartoffeln
Wer es lieber etwas leichter mag und das Deftige der Bratkartoffeln „erfrischen“ möchte, der ist mit einem Beilagensalat bestens beraten. Die Klassiker Gurkensalat, Tomatensalat oder einfach ein grüner Salat passen hervorragend zu Bratkartoffeln.
Wirklich typisch werden eure Bratkartoffeln, wenn ihr sie mit Zwiebeln reicht. Egal ob Röstzwiebeln oder Schmorzwiebeln: Beides passt super zu den Kartoffeln! Für Röstzwiebeln schneidet ihr die Zwiebeln in kleine Streifen, vermischt sie mit Zucker und Salz und bestaubt sie dann mit Mehl. In der Zwischenzeit erhitzt ihr eine Pfanne mit Butter oder Margarine und röstet die Zwiebeln. Schmorzwiebeln werden karamellisiert. Dafür erhitzt ihr Butter mit Zucker in einer Pfanne bis er karamellisiert und bratet die Zwiebeln dann bis zur gewünschten Farbe dort an, bevor ihr sie mit Brühe und Balsamico ablöscht.
Wie bei Oma schmecken die Bratkartoffeln mit Spinat als Beilage. Alternativ könnt ihr auch Champignons in der Pfanne anbraten und zu den Kartoffeln servieren. Wenn euch diese Beilagen nicht zusagen, dann schmecken Bratkartoffeln auch prima mit Zucchini, Möhren, Paprika, Spargel oder anderen Gemüsesorten.
Der Trend geht zu Gerichten ohne tierische Lebensmittel. Zum Glück heißt das nicht, dass ihr auf Bratkartoffeln verzichten müsst! Bratkartoffeln sind nämlich vegan, wenn sie in Öl gebraten sind. In Butter gebraten, wären sie dann nicht mehr vegan. Zu euren Bratkartoffeln könnt ihr eine Reihe veganer Beilagen ausprobieren: Am einfachsten ist ein grüner Salat mit wahlweise Gurke, Tomate oder Möhre. Ihr könnt aber auch verschiedene Gemüsesorten anbraten und zu den Bratkartoffeln servieren. Dafür eignen sich Pilze, Zwiebeln oder grüne Bohnen. Wenn ihr etwas mehr Zeit und Muße habt, könnt ihr euch an Gemüsesülze probieren, die mit Agar-Agar zubereitet wird!
Ich persönlich liebe ja Karotten als Beilage zu Bratkartoffeln.
Bratkartoffeln mit Fleisch – Unsere Empfehlungen
Die meisten Gerichte mit Bratkartoffeln werden mit einer Art von Fleisch serviert. Hier könnt ihr euch nach euren Vorlieben orientieren! Die meisten Fleischgerichte passen zu Bratkartoffeln und andersherum. Besonders beliebt sind Schweinsgerichte wie Schnitzel, Cordon Bleu oder Leberkäse. Folgende Fleischbeilagen eignen sich perfekt für eure Bratkartoffeln:
Wiener Schnitzel
Schweineschnitzel
Cordon Bleu
Rinderfilet
Brathähnchen
Zwiebelrostbraten
Sauerbraten
Leberkäse
Nürnberger Rostbratwürstchen
Wiener Würstchen
Frikadellen
Roastbeef
Sülze (auch möglich: Gemüsesülze)
Speck
Gyros
Blutwurst
Mettenden
Schweinefilet
Schweinemedaillons
Ihr seht, es gibt viele Fleischgerichten, die zu Bratkartoffeln passen. Probiert euch durch und schaut, was euch am besten schmeckt!
Fisch zu Bratkartoffeln: Das sind die besten Kombinationen
Ihr esst lieber Fleisch als Fisch? Kein Problem, denn die Tiere aus dem Meer passen auch sehr gut zu euren Bratkartoffeln. Oft werden die Speisen so etwas leichter als bei einem deftigen Schweinsbraten mit Bratkartoffeln. Sowohl gebratener als auch panierter Fisch eignet sich als Beilage zu Bratkartoffeln und wir würden empfehlen, beides einmal auszuprobieren! Besonders gut schmeckt der Fisch, wenn ihr noch eine selbstgemachte Remoulade dazu serviert. Die besten Fisch-Beilagen zu Bratkartoffeln sind:
Gebratenes Fischfilet wie Forelle oder Scholle
Paniertes Fischfilet wie gebackener Kabeljau
Matjes Hering
Fischstäbchen
Hamburger Pannfisch
Lachsfilet
Was passt noch zu Bratkartoffeln?
Zu guter Letzt möchten wir euch noch das beliebte Ei als Beilage zu Bratkartoffeln empfehlen. Egal ob Spiegelei, Rührei oder Omelett: Die Kombination aus Bratkartoffeln und Eiern wird euch nicht enttäuschen! Bei Spiegeleiern solltet ihr darauf achten, dass das Eigelb noch flüssig ist und so über die Bratkartoffeln verteilt werden kann. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch Käse über die Bratkartoffeln mit Ei drüber streuen!
Saucen zu Bratkartoffeln
Ihr kennt das: Ein leckeres Gericht wird erst durch die Sauce perfekt. Genauso groß wie die Vielfalt an Beilagen für Bratkartoffeln ist die Auswahl an Saucen. Hier sind die besten Saucen für Bratkartoffeln:
Salsa Brava (wird auch zu Patatas Bravas, den spanischen Bratkartoffeln gereicht)
Welche Gewürze passen zu Bratkartoffeln?
Die Bratkartoffeln sind fertig, die Beilage ist zubereitet: Doch womit würzt man jetzt am besten die Bratkartoffel? Eure Bratkartoffeln solltet ihr immer mit Salz & Pfeffer würzen. Darüber hinaus eignet sich Knoblauch, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Oregano und Paprikapulver. Eine Messerspitze Muskat dazu und fertig! Wenn ihr es gerne scharf mögt, könnt ihr Cayennepfeffer und Chiliflocken zu den Bratkartoffeln geben.
Mit diesen Beilagen und Saucen wird euer Bratkartoffel-Gericht perfekt. Wir wünschen euch guten Appetit!
Mein Vater und seine Eltern sind in Thüringen aufgewachsen und haben von dort die Thüringer Klöße als mein Lieblingsessen mit gebracht. Bei meinen Recherchen rund um Kartoffeln findet man viele Informationen über die westdeutschen Gepflogenheiten, aber die ostdeutschen Rezepte und auch die Sorten der Kartoffeln in der DDR sind nur anekdotisch vorhanden. Hier ein Überblick der vorhandenen Informationen.
Mangelwirtschaft, jedoch Kartoffeln gab es immer
Wer in der DDR aufgewachsen ist, hat, auch über 30 Jahre nach dem Ende dieser Staatsform, noch Erinnerungen an die DDR. „In den Geschäften gab es nicht immer alles. Vieles konnte nur manchmal, wenn wir eben dazu kamen, gekauft werden. Die Regale der Einkaufsmärkte und Konsums waren selten voll. Kartoffeln aber gab es immer und davon lagerten wir uns für Herbst und Winter jedes Jahr etliche Kilos ein. Manchmal waren Sie im Dezember schon faul, weil sie so überdüngt waren.“ Diese Geschichte erzählen Frauen aus einem kleinen Dorf in Thüringen, nahe an der bayrischen Grenze zu Coburg gelegen. Die DDR musste sich aus Eigenkraft mit der Kartoffelproduktion versorgen. Große Ballungsräume, wie zum Beispiel die Vorzeigestadt der sozialistischen Politik, Berlin, mussten vollständig mit Speisekartoffeln beliefert werden. Die vielen DDR Großküchen in den Betrieben und Fabriken brauchten täglich Mengen an Kartoffeln. Die Kartoffel war in der DDR das Grundnahrungsmittel Nummer Eins. 1980, zum Beispiel, beläuft sich der Speisekartoffelverzehr pro Kopf/ pro Jahr auf sagenhafte 140 Kilogramm. Das, was an Überschuss produziert worden ist, ging auf die Reise in den damaligen Ostblock. Hauptsächlich die sozialistische Sowjetunion war Abnehmer für die Überproduktion an Kartoffeln.
Konkurrenzfähige Landwirtschaft
Die Landwirtschaft der DDR im Allgemeinen war, und das ist sehr interessant, nach der Wende als einer der wenigen Bereiche, absolut mit dem Westen konkurrenzfähig. Aus der Quelle des Statistisches Jahrbuches der DDR 1990, S. 90, ist ersichtlich, dass 1989 10,8 Prozent der Berufstätigen der DDR in der Landwirtschaft beschäftigt waren. Im Jahr 1989 gab es 3844 LPGs (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften) und 464 volkseigene Güter. Allerdings hat sich der Kartoffelanbau in den Folgejahren stark gewandelt. Bis 1989, so lässt sich aus einer Ausgabe der Bauernzeitung vom 31.10.2019 lesen, hatte der Kartoffelanbau in den ostdeutschen Bundesländern die DDR zu ernähren. 9,2 Millionen Tonnen Kartoffeln wurden noch 1989 hier geerntet. Angebaut und gewachsen sind sie auf einer Fläche von 431.274 Hektar. Im Vergleich wurden im Jahr 2011 nur noch 1,4 Millionen Tonnen auf einer Fläche von 47000 Hektar angebaut und geerntet.
Kartoffelsaison und Ernteeinsätze
Typisch für die DDR waren die jährlichen Ernteeinsätze für Schüler, Studenten, Soldaten, Beamte und sogar Hausfrauen. Von der Uni aufs Land hieß es zur Erntezeit und zur Kartoffelsaison. Das waren nicht unbedingt Einladungen, die auf Freiwilligkeit basierten. Der Ernteeinsatz zählte zu den sozialistischen Pflichten eines guten DDR Bürgers, der, wenn abgelehnt, negative Folgen nach sich zöge. So wurden die LPGs jährlich durch viele fleißige Hände bei der Kartoffelernte unterstützt. Die Kartoffelsorten konnte man sich in der DDR merken, es gab nur 30 Sorten. Zu den bekannten Kartoffelsorten in der DDR gehörten Amsel, Artilla, Arkula, Solina, Kortena und Adretta. Amsel zum Beispiel gibt es seit 1956 und wurde in die Tschechei und nach Ungarn exportiert. Adretta stammt aus einer Kartoffelzüchtung der DDR des Jahres 1975. Ab 1975 entwickelte sich die Kartoffelsorte Adretta rekordverdächtig und nahm 1980 die Hälfte der Gesamtanbaufläche ein.
Was waren die typischen DDR Rezepte? Heute, über 30 Jahre später, haben diese Rezepte nun wieder eine neue Hochkonjunktur. Sie sind nicht vergessen und das Schmökern in alten DDR Kochbüchern bringt so manches tolle Rezept zum Vorschein. Diese Rezepte sind Retro, kultig, eine Art Lebensgefühl aus einer Zeit, die sich nur die Menschen so richtig vorstellen können, die in diesem Land aufgewachsen sind. Es war nicht alles schlecht, es war einfach sehr anders. Die Großmutter der heute 47-jährigen Bianca Blechschmidt zum Beispiel, die in einem kleinen Dorf in Thüringen an der Grenze zum oberfränkischen Coburg lebt und für diesen Artikel gerne Auskunft gab, kochte regelmäßig Kartoffeln und Eier mit Senfsauce. Ebenfalls auf ihrem Speiseplan standen eingelegte Heringe mit Pellkartoffeln und Kartoffelsuppe mit gebratenem Speck. Klöße am Sonntag waren eine Tradition und es gab selten etwas anderes.
Der dazugehörige Braten wurde auf dem Dorf im hauseigenen Hasenstall groß. So ziemlich jeder auf dem Land hatte früher, in der DDR, einen Kartoffelkeller. Kartoffeln waren einfach eines der Lebensmittel, die es immer gab und damit stand die Kartoffel hoch im Kurs auf den Speiseplänen Ostdeutschlands. Faszinierender Weise waren jedoch Gerichte wie zum Beispiel Pommes Frites etwas, die kaum auf dem DDR Esstisch landeten. „Eine Fritteuse, die wir dafür gebraucht hätten, war so einfach nicht zu bekommen. Da wir keine hatten, gab es bis 1989 bei uns zu Hause auch keine Pommes.“, erzählt Bianca Blechschmidt, aus dem kleinen thüringischen Dörfchen nahe der Bayrischen Grenze weiter. Heute, über 30 Jahre nach der Wende und in einem gemeinsamen Deutschland, spielen die altbewährten Kartoffelsorten noch immer und zum Teil wieder neu eine Rolle. Der Kartoffel, als ein Hauptbestandteil des Thüringer Kloßes, wird sogar ein ganzes Museum gewidmet. Die Thüringer Kloßwelt befindet sich in Heichelheim, ganz in der Nähe der wunderschönen Klassikerstadt Weimar und lohnt den Besuch allemal.
Quellen:
Redaktion Hauswirtschaft, 1968, Wir kochen gut, Verlag für die Frau, Friedrich-Ebert-Str. 76-78 in Leipzig
Redaktion Hauswirtschaft, 1986. Kartoffeln, Verlag MIR, Moskau/ Verlag für die Frau, 1. Auflage
Zeitzeugen: Bianca Blechschmidt aus Thüringen
Allgemeine Zeitung, C. Beckers Buchdruckerei GmbH & Co. KG, Artikel vom 25.09.2010 Link
Artikel „Über die Schorfresistenz der in der DDR zugelassenen Kartoffelsorten“ Prof. Dr. Alfred Hey ,Biologische Zentralanstalt für Land- und Forstwirtschaft Berlin, ca. 1955
Statistisches Jahrbuches der DDR 1990, S. 90
Kochbuch in der DDR mit KartoffelrezepteKartoffel in der DDR (3)Kartoffel in der DDR (2)
Solltet ihr Quellen und Hinweise über Kartoffelsorten und Namen in der DDR haben, die hier im Artikel fehlen, bitte schreibt sie in die Kommentare oder schickt mir die Fotos per Email an info at einfachkartoffel.de
In diesem Beitrag wenden wir uns dem Thema Kartoffelschneider und alles, was du zu dem Gerät wissen musst, dass euch beim Kartoffeln schneiden hilft. Gleichmäßige Kartoffelstücke haben nicht nur einen ästhetischen Reiz. Nein, gleich große Kartoffelstücke werden auch gleichmäßig gar.
Das Wichtigste zum Thema Kartoffelschneider in Kürze:
Gelegenheitsbenutzer fahren mit Multittools am besten.
Für Kartoffelliebhaber lohnt sich entweder ein Pellkartoffelschneider oder ein Zelsius Kartoffelschneider
Eine geriffelte Schnittflächen erreicht man mit einem Wellenschneider
Ab hier geht es ins Detail. Viel Spaß beim Stöbern und Informieren.
Was ist ein Kartoffelschneider?
Ein Kartoffelschneider ist ein Gerät, das ihr zum Schneiden von Kartoffeln nutzen könnt. Damit kann man Kartoffeln aber nicht nur schneiden, sondern auch hacken, spalten, reiben oder würfeln. Mit einem Kartoffelschneider gelingen euch im Handumdrehen leckere Curly Fries, gleichmäßige Scheiben und knusprige Pommes. Kartoffelschneider gibt es manuell oder elektrisch. Beide Varianten gibt es mit vielen verschiedenen Aufsätzen.
Welche Kartoffelschneider gibt es?
So vielfältig wie die Kartoffel sind auch die zugehörigen Kartoffelschneider. Es gibt sie in manuell, elektrisch, zum Pressen oder Drehen, Spiralschneider oder Wellenmesser. Am besten überlegt ihr, wofür du den Kartoffelschneider einsetzen möchtet (z.B. Pommes oder Kartoffelscheiben) und kauft dann das passende Küchengerät.
Wie benutzt man Kartoffelschneider?
Kartoffelschneider kann man sowohl für rohe als auch gekochte Kartoffeln benutzen. Je nach Gerät, das man zum Kartoffeln schneiden nutzt, gibt es unterschiedliche Bedienungen. Bei den meisten drückt man die Kartoffeln durch ein metallenes Gitter, das die gewünschte Form der Kartoffeln hat. So entstehen dann Pommes, gleichmäßige Scheiben oder Würfel.
Wo kann man Kartoffelschneider kaufen?
Die besten Anlaufstellen, um euch einen Kartoffelschneider zuzulegen, sind das Internet oder der stationäre Fachhandel. Online findet man bei Amazon oder eBay eine große Auswahl für jedes Budget. Außerdem kann man zwischen Profi- und Hobbykochgeräten auswählen. Im stationären Handel wird man eher Kartoffelschneider für Hobbyköche finden, wie zum Beispiel ein Wellenmesser oder ein elektrisches Küchengerät, das unter anderem Kartoffeln würfeln kann. Läden wie Kaufland, Ikea oder GALERIA haben eine gute Auswahl an manuellen und elektrischen Kartoffelschneidern.
Checkliste: Worauf soll ich beim Kauf eines Kartoffelschneiders achten?
Vor einem Kauf sollte man sich folgende Fragen stellen:
Wofür möchtet ihr den Kartoffelschneider nutzen?
Seid ihr ein absoluter Pommes-Liebhaber und sucht deswegen den perfekten Kartoffelschneider? Oder möchtet ihr einen Preis für die besten Bratkartoffeln gewinnen und legt großen Wert auf gleichmäßige Scheiben? Entscheidet euch vor einem Kauf, was du wirklich mit dem Kartoffelschneider erreichen möchtest.
Übrigens! In welcher Pfanne euch die besten Bratkartoffeln gelingen, erfahrt ihr >hier<.
Wie oft werdet ihr den Kartoffelschneider nutzen?
Als Zweites solltet ihr euch fragen, wie oft ihr den Kartoffelschneider wirklich einsetzen werdet. Esst ihr jeden Tag Kartoffeln? Oder nur zum Sonntagsbraten? Das wird eure Entscheidung vor allem für die dritte Frage beeinflussen.
Wie viel Geld möchtet ihr ausgeben?
Je nachdem wie oft ihr den Kartoffelschneider benutzen werdet, werdet ihr sicher mehr oder weniger dafür ausgeben wollen! Auch die Tatsache, ob ihr Profi-Köche oder eher Hobby-Köche seid, wird die Kaufentscheidung beeinflussen. Simple Kartoffelschneider gibt es ab 10 Euro. Nach oben gibt es fast kein Limit.
Worauf du bei dem Kauf eines Kartoffelschneiders noch achten solltest:
Ihr solltet beim Kauf eures neuen Kartoffelschneiders auf zwei weitere Dinge achten: Material und Ersatzteile. Wichtig ist, dass die Klingen aus rostfreiem Edelstahl sind. Dieser hochwertige Edelstahl verhindert, dass die Klingen bei Benutzung und Säuberung anlaufen und unbrauchbar werden. Die beliebtesten Produkte bei Kartoffelschneidern haben immer eine Klinge aus Edelstahl. Die zweite Frage ist: Kann man bei diesem Hersteller einzelne Ersatzteile erwerben? Das ist dann praktisch, wenn ihr den Kartoffelschneider viel in Gebrauch habt und er irgendwann Gebrauchs- und Verschleißspuren zeigt. Außerdem könnt ihr Klingen und Zubehör nachkaufen, das bei dem Erstkauf noch nicht dabei war, um noch mehr Zubereitungsmöglichkeiten auszuprobieren.
Welcher Kartoffelschneider für welchen Anwendungsfall?
Welcher Kartoffelschneider für geriffelte Kartoffeln?
Wenn man geriffelte Kartoffeln kochen möchte, kann man mit einem Wellenmesser arbeiten. Das schneidet die rohen Kartoffeln in gewellte Scheiben, die man dann in der Pfanne anbraten kann.
Gute Wellenmesser gibt es bei Amazon, wie zum Beispiel dieses Exemplar:
Oder aber ein Wellenschneider mit einem längeren Haltegriff für mehr Stabilität:
Damit gelingen nicht nur geriffelte Kartoffeln, sondern auch andere Gemüse wie Möhren oder Kohlrabi.
Welcher Kartoffelschneider für gewellte Kartoffeln?
Gewellte Kartoffeln bereitet man ähnlich wie geriffelte Kartoffeln zu. Daher eignet sich als Kartoffelschneider ein Wellenmesser oder Wellenschneider. Alternativ kann man einen Spiralschneider wie diesen hier nutzen, damit die Kartoffeln noch mehr hermachen:
Wie funktioniert ein Spiralschneider für Kartoffeln?
Ein Spiralschneider schneidet eine Kartoffel so, dass sie sich wie eine Spirale um einen Holzspieß wendet und am Spieß gegessen werden kann. Dafür spießt man die Kartoffel auf einen Holzspieß, befestigt den Holzspieß im Spiralschneider, fixiert die Kartoffel und schiebt die Kartoffel drehend durch die Klinge. Die scharfe Messerklinge schneidet die Kartoffel in die gewünschte Spiralform.
Welcher Kartoffelschneider für gleichmäßige Scheiben?
Gleichmäßige Scheiben benötigt man für Gratins oder auch Bratkartoffeln. Echte Profis wollen, dass alle Kartoffeln dieselbe Dicke haben! Um das zu erreichen, braucht man einen Kartoffelschneider für gleichmäßige Scheiben wie diesem hier:
Dort drückt man die Kartoffel durch das Gitter und erhält gleich große Scheiben.
Welcher Kartoffelschneider für Curly Fries?
Curly Fries wie vom Fast-Food-Restaurant? Das geht auch zu Hause! Dafür nutzt man am besten einen Spiralschneider:
Die Kartoffel wird durch die Klinge gedreht und herauskommt die typische Form von Curly Fries, Twister Fries, Tornado Fries oder auch Spring Chips.
Welcher Kartoffelschneider für Kartoffelgitter?
Für Gitterkartoffeln benutzt man am besten ein Wellenmesser. Nach jedem Schnitt oder „Gang“ des Messers dreht man die Kartoffel um 90 Grad. So entsteht das Gitter in der Kartoffel.
Welcher Kartoffelschneider für Kartoffelspalten und Pommes?
Um leckere Kartoffelspalten, die etwas dicker sind als normale Pommes, zu schneiden, braucht man entweder ein gutes Küchenmesser oder einen Kartoffelschneider. Mit einem scharfen Küchenmesser kann man die Kartoffelspalten selber schneiden, indem ihr die Kartoffel einmal halbiert und dann in Spalten schneidet. Alternativ kann man einen Pommesschneider nutzen, der unterschiedliche Aufsätze hat, um die Dicke der Spalten zu variieren:
Welcher Kartoffelschneider für Kartoffelstifte?
Für Kartoffelstifte nutzt man am besten einen Gemüseschneider mit verschiedenen Aufsätzen, Größen und Dicken. So kann man das Format deiner Kartoffelstifte bestimmen. Ein guter Gemüseschneider wäre zum Beispiel:
Welcher Kartoffelschneider für Pommes?
Selbstgemachte Pommes gelingen am schnellsten mit einem Pommesschneider. Dort wird die Kartoffel mit Druck durch ein Gitter gepresst und herauskommen wunderbar gleichmäßige Pommes!
Welchen Kartoffelschneider verwendet man für Kartoffelsalat?
Für die Zubereitung eines leckeren Kartoffelsalates nutzt ihr am besten einen Kartoffelschneider wie diesen hier:
Dieser Schneider von Rösle befindet sich eher zufälligerweise in unserem Besitz und ich verwende ihn auch für kleine Kartoffel.
Alternativ kann man einen Kartoffelhobel nutzen, der die Kartoffeln in gleichmäßige Scheiben schneidet. Letztendlich kommt es aber vor allem darauf an, wie ihr die Kartoffeln kocht. Hier der Guide zum Thema „Kartoffeln richtig kochen“
Welchen Kartoffelschneider verwendet man für Kartoffel-Gratin?
Ähnlich wie beim Kartoffelsalat und Bratkartoffeln kommt es beim Gratin darauf an, dass die Kartoffel in gleichmäßigen, dünnen Scheiben geschnitten ist. Das erreicht man mit einem klassischen Kartoffelschneider aus Edelstahl, einem Kartoffelhobel oder einem Gemüseschneider.
Welcher Kartoffelschneider für gekochte Kartoffel?
Um gekochte Kartoffeln in Form zu bringen, kann man entweder einen Eierschneider oder einen Pellkartoffelschneider nutzen. Mit diesem Gerät gelingen dir gleichmäßige Scheiben auch bei gekochten Kartoffeln:
Der richtige Kartoffelschneider nach Einsatzort
Welche Kartoffelschneider nutzen Profis in der Gastronomie?
Die Profis in der Gastronomie nutzen meistens Kartoffelschneider, die massiv und stabil sind, sowie viele Kartoffeln pro Minute verarbeiten können. Die Kartoffelschneider werden in der Gastronomie meistens an Tisch oder Wand montiert, um maximalen Halt zu garantieren. Außerdem sind sie hochwertig verarbeitet, um eine lange Lebensdauer zu versprechen. Die günstigsten Modelle für die Gastronomie starten bei 100 Euro.
Welche Kartoffelschneider eigenen sich für Hobbyköche?
Für Hobbyköche gibt es eine große Auswahl an Kartoffelschneidern. Es gibt einerseits All-In-One Gemüseschneider wie den Nicer Dicer, der alle Arten von Gemüse (inkl. Kartoffeln) schneidet. Wenn man aber nur Pommes zubereiten möchtet, dann empfehlen wir euch, einen speziellen Pommesschneider zu kaufen. Stelle dir auch die Frage, wie oft man den Kartoffelschneider nutzt: Isst du gelegentlich Kartoffeln oder sehr oft? Das bestimmt nachher auch das Budget für deinen Kartoffelschneider.
Kartoffelschneider für Gelegenheitsnutzer:
Mit diesem Multitool kann man neben Kartoffeln auch alle anderen Gemüsesorten schneiden und auch würfeln.
Kartoffelschneider für Profis:
Wer sich wirklich dafür interessiert, wie Kartoffelschneider in Restaurants aussehen, der wird hier bei der Metro fündig.
Wie funktioniert ein manueller Kartoffelschneider?
Bei den meisten manuellen Kartoffelschneidern wird die Kartoffel geschnitten, indem durch einen Hebel Druck ausgeübt und die Kartoffel durch ein Schneidegitter gedrückt wird. Andere manuelle Kartoffelschneider können Reiben sein, bei dem die Kartoffel hin- und herbewegt wird, um sie in Scheiben zu schneiden. Manuelle Kartoffelschneider gibt es entweder aus Edelstahl oder Plastik.
Alternativ verwende ich für Hasselback-Kartoffeln diesen Vorrichtung, um zu vermeiden, dass man die Kartoffel durchschneidet.
Wie funktioniert ein elektrischer Kartoffelschneider?
Ein elektrischer Kartoffelschneider erfordert weniger Kraftaufwand. Nach Einstellen des Küchengerätes gibt man Kartoffeln oben in einen Trichter und sie kommen automatisch unten geschnitten heraus. Elektrische Kartoffelschneider kommen mit verschiedenen Aufsätzen, sodass die Dicke und Größe der Kartoffelstücke bestimmt werden kann.
Wie funktioniert ein Kartoffelhobel?
Einen Kartoffelhobel kann man sich wie eine Küchenreibe vorstellen. Die Kartoffel wird auf der aus Fläche aus Edelstahl hin- und herbewegt und so in gleichmäßige Scheiben geschnitten. Ein Kartoffelhobel eignet sich hervorragend für Bratkartoffeln oder Kartoffelgratin. Für die Zubereitung von Pommes oder Curly Fries ist er nicht geeignet.
Mit welchen Küchenmaschinen kann man Kartoffeln alternativ zerkleinern?
Für das Kartoffelschneiden eignen sich diese zwei Küchenmaschinen: Die Bosch Mum und die KitchenAid. Die Bosch Mum kann mit einer Kartoffelreibe erworben werden, die die Kartoffeln schnell und mühelos in Schneiden schneidet oder für Reibekuchen reibt. Für die KitchenAid gibt es verschiedenes Zubehör, dass Kartoffeln in Scheiben, Spiralen oder Würfel schneidet. Somit ist eine Vielzahl an Gerichten möglich. Der Thermomix hat aktuell noch keinen Aufsatz, der das Schneiden von Kartoffeln ermöglicht, aber Schälen klappt schon ganz gut.
Gerüchteweise haben auch schon Köche eine elektrische Brotschneidemaschine für gleichmäßige Kartoffelscheiben verwendet.
Ich bin immer wieder auf der Suche nach der interessanten und auch außergewöhnlichen Rezepten, die man nicht einfach so findet. Hier ist meine Sammlung interessanter Rezepte mit Kartoffeln.
Eine wichtige Frage beim Kartoffeln kochen: Macht man den Deckel drauf oder nicht? Oder halb oder ganz oder gar nicht? Hier kläre ich dieses Phänomen auf. Weitere 20 Fragen rund um „Kartoffel kochen – so geht es“ findet ihr >hier<.
Für alle Eilige in Kürze „Kartoffeln kochen mit oder ohne Deckel“
Mit viel kaltem Wasser und Kartoffeln mit Deckel einmal aufkochen. Danach den Deckel öffnen oder entfernen, dass das Wasser nicht zu heiß wird. Mit etwas Fett am Rand das Überkochen verhindern.
Beim Garen mit wenig Wasser den Deckel die ganze Zeit geschlossen halten.
Aber warum ist das eigentlich so ein großes Problem?
1. These: Alle Fernsehköche kochen natürlich mit offenem Deckel, denn das sieht „besser“ aus als ein verschlossener Topf mit Deckel. Natürlich wird auch auf Instagram jeder Topf offen gezeigt.
2. These: Alle verwechseln Garen mit Kochen
3. These: Unsere sparsamen Omas haben natürlich mit Deckel immer versucht Strom zu sparen
Kann ich einen Deckel mit Loch beim Kartoffel kochen verwenden?
Natürlich, durch das Loch baut sich der Druck ab und das Risiko des Überschäumens wird reduziert. Allerdings muss man den Herd auf mittlere Hitze stellen, denn sonst werden die Kartoffel bräunlich.
Wenn man das nicht beachtet, stellt sich einem plötzlich folgende Frage:
Warum hebt sich der Deckel beim Kartoffelkochen?
Die Stärke in den Kartoffeln löst sich beim Kochen im Wasser und sorgt dafür, dass die beim Sieden entstehenden Bläschen besonders stabil sind. Durch den Deckel kann der dadurch entstehende Druck nicht mehr entweichen und der Deckel hebtsich.
Also nochmal für alle:
Wann Kartoffel mit und wann ohne Deckel kochen?
Beim Braten, Blanchieren und Pochieren wird nie ein Deckel benutzt. Bei den anderen Zubereitungsarten, wie dem Kochen, Schmoren und beim Garen (Dünsten und Dämpfen) wird immer der Deckel verwendet.
Es gibt viele Kartoffelsorten. Aber fast niemand kennt wirklich die Details hinter den Kartoffelsorten. Hier habe ich alles Wissenswerte über die Kartoffelsorten und ihre Verwendung in unserem Essen zusammen gefasst.
Für Eilige das Wichtigste zu den Kartoffelsorten in Kürze:
Kartoffelsorten gibt es von mehlig (16 %) bis festkochend (14 % Stärkeanteil)
Manche erntet man früh im Sommer, andere spät.
Frühe festkochende Kartoffeln sind z.B. ideal für Wedges mit Schale.
Je nach Rezept benötigt man eine unterschiedliche Kombination. Details im Post.
Aber für alle, die mehr ins Detail gehen wollen, hier das Inhaltsverzeichnis mit über 50 Antworten auf die häufigsten Fragen. Mit einem Klick könnt ihr euch zu den Themen hin navigieren. Bei Fragen, gerne auch die Kommentarfunktion verwenden. Ich ergänze dann die Liste. Nach und nach werde ich auch hier auf Wikipedia alle meine Kartoffelbilder zu den Sorten veröffentlichen.
Schnell kochende Kartoffelsorten weiter unten im Beitrag
Exoten und bunte Kartoffelsorten weiter unten im Beitrag
Festkochende Kartoffelsorten
Aktiva
Aktiva ist eine wohlschmeckende Speisekartoffel der frühen Reifegruppe. Sie hat eine geringe Neigung zur Verfärbung nach dem Kochen. Die Kartoffelsorte Activa stammt aus dem Herkunftsland Niederlande. Die Reifezeit der Sorte ist mittelfrüh. Activa wurde 1990 erstmals zugelassen.
Allians
Das feine Aroma der Allians passt sehr gut in den Kartoffelsalat, aber auch zu Pellkartoffeln oder Salzkartoffeln. Im tiefgelben Fleisch steckt ein extrafeines Aroma. Die Knollen haben eine lange und ovale Form. Im Jahr 2003 wurde die Allians in die französische Sortenliste hinzugefügt.
Die Annabelle ist eine der sehr frühen Kartoffelsorten. Die Form der Kartoffelknolle ist länglich und ihre Farbe ist gelb. Sie ist eine festkochende Kartoffelsorte. Mit dem feinen Geschmack, den die Kartoffel hat, passt sie gut in den Salat und zu Pellkartoffeln und Salzkartoffeln.
Bellaprima
Die mittelfrühe Kartoffelsorte besitzt hellgelbes Fruchtfleisch. Die Form der Knolle ist oval. Bellaprima Kartoffeln haben einen feinen milden Geschmack. Diese Sorte ist festkochend und gut geeignet für Bratkartoffeln, Kartoffelwedges, Salatkartoffeln, Pellkartoffeln.
Charlotte
Charlotte Kartoffeln werden gerne für Kartoffelsalate und Pellkartoffeln benutzt. Die Sorte ist eine mittelfrühe Kartoffelsorte, ihre Knollen sind lang, oval und haben eine gelbe Farbe. Die Charlotte schmeckt aromatisch. Übrigens ist Charlotte seit 1981 in Frankreich zugelassen.
Cilena
Cilena ist eine frühe Kartoffelsorte. Sie besitzt eine gelbe Schale und gelbes Fruchtfleisch. Die Knollen der Cilena sind länglich. Sie eignet sich besonders für Salate, als Pellkartoffel und auch als Salzkartoffel. Sie ist eine sehr gut zum Lagern geeignete Kartoffelsorte.
Goldmarie
Ob Pellkartoffeln, Salzkartoffeln und die Goldmarie im Kartoffelsalat–es schmeckt immer prima. Die Schale ist gelb und die Knollen länglich oval. Goldmarie Kartoffeln schmecken fein aromatisch. Ihren Namen hat sie von ihrem leuchtenden Fruchtfleisch und ihrer gelben Schale geerbt.
Glorietta
Die Glorietta ist ein glorreiches Gemüse für Backofen oder Grill. Glorietta ist festkochende Kartoffelsorte. Das sattgelbe Fruchtfleisch schmeckt schön aromatisch. Glorietta ist eine sehr frühe Kartoffelsorte mit einer oval bis länglichen Fruchtform. Sie ähnelt etwas der „Alexandra“.
Heideniere
Zu den mittelfrühen Sorten gehörend, sind Heidenieres Knollen länglich und gelb gefärbt. Für Kartoffelsalat, Pellkartoffeln und Salzkartoffeln ist sie hervorragend geeignet. Heideniere zeichnet sich durch einen würzigen und speckigen Geschmack aus. Übrigens stammt ihr Name vom Ort der Züchtung.
La Ratte
Diese Kartoffel gehört auf den Feinschmeckertisch. Mit ihrem speckigen Geschmack passt sie in Salate und gibt eine tolle Pellkartoffel ab. Die mittelfrühe Sorte hat eine hörnchenförmige Knolle und ein schönes gelbes Fruchtfleisch. Ihre Schale ist angenehm dünn, so dass sie mitgegessen werden kann.
Linda
Linda ist eine Kartoffelsorte mit einer langen Lagerungsfähigkeit und gehört zu den mittelfrühen Sorten. Ihre Knollen haben eine längliche Form und die Schale eine gelbe Färbung. Für Kartoffelsalat, Pellkartoffeln, Aufläufe und Salzkartoffeln ist die Linda gut geeignet. Linda schmeckt cremig mild.
Sieglinde verfügt über einen kräftigen Geschmack und ist damit sehr gerne als Kartoffel im Kartoffelsalat oder als Pellkartoffel und Salzkartoffel auf dem Essteller. Sieglinde ist eine der frühen Kartoffelsorten mit langen ovalen Knollen und gelbem Fruchtfleisch.
Mehr Informationen zur Sorte Sieglinde findet ihr >hier<.
Nicola
Nicola ist eine sehr bekannte Kartoffelsorte. Lang und oval, sortentypisch gelb, schmeckt Nicola in Kartoffelsalaten, als Pellkartoffel und sogar als Salzkartoffel sehr gut. Diese Sorte ist eine der mittelfrühen Kartoffelsorten. Übrigens war die Nicola die Kartoffel des Jahres 2016.
Diese Kartoffelsorte ist eine der frühen Sorte. Festkochend und mit einer dunkelgelben Fleischfarbe hat sie ovale Knollen. Die Princess Kartoffelsorte hat einen leicht cremigen und zarten Geschmack und ist bestens für Bratkartoffeln und Kartoffelgratin geeignet.
Mehr Information zur Kartoffelsorte Princess findet ihr >hier<.
Vorwiegend Festkochende Kartoffeln
Aeggeblomme
Die Kartoffel gehört zu einer mittelfrühen Sorte. Sie hat runde Knollen und eine gelbe Schale. Das Fleisch ist gelb gefärbt und bezaubert den Kartoffelliebhaber durch einen einzigartigen und würzigen Geschmack. Sie eignet sich als Pellkartoffel, Salzkartoffel, Backkartoffel und für Kartoffelbrei.
Acapella
Diese Sorte ist vorwiegend festkochend. Sie hat eine gelbe Schale und hellgelbes Fruchtfleisch. Ihre Knollen sind rund und sehr groß. Der Ertrag ist hoch, sie ist allerdings anfällig gegen Krautfäule. Die Verfärbung nach dem Kochen ist gering. Sie eignet sich als Pellkartoffel und Backkartoffel.
Blaue St. Galler
Die Sorte wurde in der Schweiz gezüchtet. Ihre Knolle ist lang und oval, ihr Fruchtfleisch blauviolett. Die St. Galler ist eine vorwiegend festkochende Kartoffelsorte. Besonders schön ist, dass das Fruchtfleisch sich beim Kochen kaum verfärbt. Sie ist verwendbar als Pellkartoffel und Salzkartoffel.
Eersteling
Diese Knolle ist eine sehr frühe Sorte mit einer langen ovalen Fruchtform. Ihre Schale ist gelb ebenso wie ihr Fruchtfleisch. Durch ihren guten, leicht speckigen Geschmack ist sie beliebt als Kartoffeln für Salzkartoffeln, Backkartoffeln und Kartoffelbrei. 1891 wurde die Sorte erstmals zugelassen
Finka
Finka Kartoffeln eignen sich für einen guten Kartoffelbrei und als Salzkartoffeln. Die Kartoffelsorte ist eine der sehr frühen Sorten. Ihre Schale und ihr Fruchtfleisch haben eine auffällig gelbe Färbung. Sie schmecken recht kräftig. Die Finka Kartoffelsorte wurde 2001 zugelassen.
Granola
Granola passt in Kartoffelknödel, in Bratkartoffeln und Kartoffelteiggerichte hinein. Die Sorte ist mittelfrüh und gelb gefärbt. Bratkartoffeln mit Granola Kartoffeln sind ein wahrer Genuss. Das Besondere beim Kochen ist, dass diese Sorte anfangs fest bleibt und dann mehlig wird.
La Bonnotte
ACHTUNG teuerste Kartoffel der Welt, Feinschmecker! Gelb und kugelrund kommt La Bonnotte mit tiefen Augen daher. Im gelben Fruchtfleisch steckt ein feiner, cremiger Geschmack. Diese mittelfrühe Kartoffelsorte schmeckt als Pellkartoffel, als Salatkartoffel und sogar als Salzkartoffel. Übrigens werden der Anbauerde Algen aus dem Atlantik hinzugefügt.
Lady Balfour
Die Lady ist eine eher mittelfrühe Sorte. Sie hat rundovale Knollen, eine gelbe Schale, die mit roten Punkten versehen ist. Ihr Fleisch ist hellgelb und überzeugt durch einen guten aromatischen Geschmack. Deshalb ist sie als Salzkartoffel und Backkartoffel gut im Rennen.
Marabel
Eine frühe Kartoffelsorte ist die Marabel. Sie hat ovale und schöne gelbe Knollen. Ihr gelbes Fleisch ist angenehm aromatisch und hervorragend geeignet für Pellkartoffeln, Rösti, Bratkartoffeln, Kartoffelecken und Salzkartoffeln. Diese Kartoffel wird von Juli bis Oktober geerntet.
Die mittelfrühe Sorte mit ihren langen und ovalen Knollen hat eine gelbe Schale und gelbes Fleisch. Die Kartoffeln zeichnen sich durch ihren milden und auch cremigen Geschmack aus. Sie sind sehr beliebt als Salzkartoffeln, Backkartoffeln und für den allseits gemochten Kartoffelbrei.
Gala
Gala gehört zu den frühen Sorten. Sie ist eine vorwiegend festkochende Kartoffel mit runden Knollen und sehr flachliegenden Augen. Übrigens wurde die Gala 2010 zur thüringischen Kartoffel des Jahres gewählt. Sie eignet sich aufgrund ihres feinen und aromatischen Geschmackes wunderbar für Knödel.
Hela
Hela trägt ihre Früchte oval und gehört zu den sehr frühen Sorten. Sie ist eine vorwiegend festkochende Kartoffel. Sowohl Schale als auch das Fruchtfleisch sind typisch gelb. Die Hela Kartoffeln haben ein mildes Aroma und eignen sich als Backkartoffeln, Salzkartoffeln und für den Kartoffelbrei.
Mandelkartoffel
Mandelkartoffeln sind eine mittelspäte Sorte und verfügen über kleine, mandelähnliche Knollen in einer gelben Färbung. Eine andere Bezeichnung für sie ist auch „Puikula“. Sie haben einen sehr cremigen Geschmack, was sie zu einer beliebten Pellkartoffel macht. Sie sind vorwiegend festkochend.
Schnellkochende Kartoffeln
Mayan Gold
Als mittelfrühe Sorte mit länglichen Knollen und typisch gelber Färbung ist Mayan Gold eine sehr feine Kartoffelart. Durch ihre cremige aber dabei trotzdem angenehm trockene Textur mit dem leicht nussig süßen Aroma ist Mayan Gold die hervorragende Backkartoffel und Kartoffelpufferkartoffel.
Exoten: bunte und außergewöhnliche Sorten
Rote Emmalie
Sie hat längliche Knollen und ist eine frühreife Sorte. Ihre Schale ist glatt und auffällig satt rot gefärbt. Die vorwiegend festkochenden Kartoffeln bilden mit ihrem würzigen Geschmack eine gute Grundlage als Salatkartoffel und Pellkartoffel oder aber als rosarote Gnocchi.
Heiderot
Mittelspät mit langen und ovalen Knollen sind sowohl Schale als auch Fleisch rot gefärbt. Die festkochenden Kartoffeln haben einen leichten buttrigen und aromatischen Geschmack und eignen sich prima für Salate, Bratkartoffeln oder auch zum Pellen. Die Züchtung stammt aus der Lüneburger Heide.
Violetta
Mittelfrüh in der Sorte mit langen und ovalen Knollen ist die Schale tief blau und das Fleisch außergewöhnlich violett gefärbt. Die festkochenden Kartoffeln haben einen angenehmen und kräftigen Geschmack. Sie sind besonders beliebt als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln oder im bunten Kartoffelsalat.
Blaue Anneliese
Die Anneliese ist eine mittelspäte Kartoffelsorte mit ovalen Knollen. Sie gehört zu den festkochenden Kartoffeln und fällt vor allem durch ihre wirklich schöne blaue Schale und ihr blaues Fruchtfleisch auf. Sie eignet sich durch ihr angenehm kräftiges Aroma gut als Salatkartoffel.
Angeliter Tannenzapfen
Diese mittelspäte Sorte hat lange und verwachsene Knollen. Durch diese tannenzapfenartige Form kam sie zu ihrem Namen. Ihre festkochenden Knollen mit einer rosa Schale und gelbem Fleisch besitzen ein feinwürziges Aroma und eignen sich als Salatkartoffeln, Pellkartoffeln und Bratkartoffeln.
Laura
Die mittelfrühe Sorte hat lange und ovale Knollen. Ihre Schale ist auffällig rot und das Fleisch tief gelb gefärbt ist. Die vorwiegend festkochenden Kartoffeln haben einen angenehm kräftigen Geschmack und eignen sich als Pommes Frites, für Salzkartoffeln oder Backkartoffeln und für Kartoffelbrei.
Bamberger Krumbeere
Die Krumbeere ist eine mittelspäte Kartoffelsorte. Ihre Knollen haben eine Hörnchenform. Die Schale der Kartoffel ist gelb-rosa gefärbt. Das festkochende, gelbe Fleisch hat einen sehr guten würzigen Geschmack und eignet sich sehr gut für Salate, Bratkartoffeln und Pellkartoffeln.
Desiree
Hierbei handelt es sich um eine mittelfrühe Sorte mit ovalen Knollen. Das Besondere an der Desiree sind die rote Schale und das hellgelbe Fleisch. Diese Kartoffel hat ein sehr saftiges und fruchtiges Aroma. Die Kartoffeln eignen sich als Backkartoffeln, Salzkartoffeln, Pellkartoffeln oder Rösti.
Schwarze Ungarin
Eine mittelfrühe Sorte mit länglichen Knollen ist die Ungarin. Ihre Schale hat eine tief blauviolette Farbe. Den Kontrast dazu bietet ihr hellgelbes, weißes Fleisch. Diese Kartoffel hat einen cremigen Geschmack. Die mehlig kochenden Kartoffeln eignen sich als Pellkartoffeln oder für Kartoffelbrei.
Odenwälder Blaue
Als mittelspäte Kartoffelsorte mit runden Knollen und einer dunkelblauen Schale besitzt sie ein hellgelbes Fruchtfleisch. Die mehlig kochenden Kartoffeln haben einen guten würzigen Geschmack. Sie eignen sich als Salzkartoffeln, als Backkartoffeln und für Kartoffelbrei.
Rosa Tannenzapfen
Die mittelspäte Kartoffelsorte hat hörnchenförmige Knollen. Ihre Schale ist rosa. Das festkochende Fruchtfleisch besitzt eine gelbe Färbung. Rosa Tannenzapfen schmecken sehr würzig. Die Kartoffeln werden auch „Pink fir Apple“ genannt und eignen sich Pellkartoffeln und für Salate.
Rode Erstling
Diese frühe Kartoffelsorte hat auffällig rote, runde Knollen. Das Fruchtfleisch ist gelb. Ihr Geschmack zeichnet sich durch eine besondere cremige Note aus. Die vorwiegend festkochenden Kartoffeln sind auch als „Red Duke of York“ bekannt. Sie sind geeignet für Salzkartoffeln und Kartoffelbrei.
Blauer Schwede
Die mittelfrühe Sorte hat runde Knollen. Ihre Schale und auch ihr Fruchtfleisch sind tief blauviolett. Die vorwiegend festkochende Kartoffel wird auch „Blue Congo“ genannt. Geeignet ist die Sorte für Salate, Backkartoffeln und Pellkartoffeln. Sie verfügt über einen schönen kräftigen Geschmack.
Pink Gipsy
Pink Gipsy ist eine frühe bis mittelfrühe Sorte. Ihre langovalen Knollen besitzen eine gelbrote Schale, die auffällt. Das vorwiegend festkochende und gelbe Fruchtfleisch verfügt über einen sehr angenehm feinen Geschmack. Pink Gipsy eignet sich für Salzkartoffeln und Backkartoffeln.
Red Sonia
Hierbei handelt es sich um eine sehr frühe Kartoffelsorte. Ihre Knollen sind oval und haben eine auffällige rote Schale. Das hellgelbe Fruchtfleisch schmeckt sehr würzig. Die vorwiegend festkochende Red Sonia Kartoffel eignet sich hervorragend als Backkartoffel und für Kartoffelbrei.
Sarpo Mira
Die mittelspäte Sorte hat lange, ovale und hellrote Knollen. Das hellgelbe Fleisch zeichnet sich durch den fruchtigen Geschmack aus. Die vorwiegend festkochende Kartoffel ist beliebt als Salzkartoffel, Pellkartoffel oder Salatkartoffel. Sarpo Mira besitzt eine hohe Resistenz gegen Krautfäule.
Generelle Fragen rund um Kartoffelsorten
Welche Kartoffelsorten gibt es in Deutschland
Es gibt in Deutschland etwa 150 zugelassene Speisekartoffelsorten. Davon sind 10 bis 15 von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung. Zudem sind die Geschmäcker bei Kartoffeln in Deutschland sehr unterschiedlich.
Welche Kartoffelsorten isst man in Deutschland?
Im Nordwesten isst man festkochende Sorten wie Belana, Princess und Anabelle. Im Südosten die überwiegend festkochenden Sorten wie Gala, Marabel oder Toscana mag. Mehligkochende Kartoffeln wie Gunda, Miranda, Melody oder Talent sind in Ostdeutschland beliebt.
Welche Kartoffelsorte ist am ertragreichsten?
Die Altesse ist eine sehr ertragreiche Kartoffelsorte. Im Jahr 1999 in Frankreich zugelassen, handelt es sich bei der Altesse um eine Frühkartoffel. Sie gehört zu den festkochenden Kartoffelsorten. Mit ihrer länglichen Form und ihrem gelben Fruchtfleisch fällt sie ins Auge.
Welche Kartoffelsorte ist die gesündeste?
Die Kartoffel ist vom Grunde her gesund. Sie ist absolut fettarm. Mit Ballaststoffen, Eiweiß, Stärke, Vitaminen und Mineralstoffen enthält sie viele wichtige Bausteine einer gesunden Ernährung. Zu sehr gesunden Vertretern ihrer Art gehören: Rheinische Rote, Blaue Elisa. Blaue Mauritius, Wildkartoffeln und Rosara. Superfood in dem Bereich birgt die Süßkartoffel im sich.
Welche Kartoffelsorte kann man mit Schale essen?
Ob Kartoffeln mit oder ohne Schale gegessen werden, ist Geschmackssache. Kartoffeln, die bereits keimen, sollten nicht mehr mit Schale gegessen werden. Alle festkochenden Kartoffeln werden mit Schale gegessen. Gerade die Festkochenden eignen sich schließlich auch für Pell- und Ofenkartoffeln.
Kartoffelsorten Schale essen
Was ist die beliebteste Kartoffelsorte?
Allerdings lässt sich an Verkaufs- und Produktionszahlen durchaus Beliebtheit erkennen. Zu den beliebten Kartoffelsorten gehören zum Beispiel Adretta, Agria, Bintje, Bamberger Hörnchen, Laura, Linda, Marabel, und Ora.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für zum Einkellern und Lagern
Über den Winter einen kleinen Schatz der Kartoffelknolle im Keller zu haben, erinnert etwas an Großmutters Zeiten, ist jedoch auch ungemein praktisch. Mittelfrühe, mittelspäte und späte Sorten eignen sich allesamt. Sie sollten allerdings mindestens 4 Monate für die Abreife benötigen. Linda, Nicola und Aula wären Beispiele für Einkellerungskartoffeln.
Mehr zum Thema: „Wie lagert man Kartoffel richtig!“ findet >hier<, z.B. mit welchem Gemüse man Kartoffeln zusammen lagern kann.
Wie viele verschiedene Kartoffelsorten gibt es in Deutschland
In Deutschland sind sage und schreibe 210 Kartoffelsorten zugelassen. Das ist eine ganze Menge, zumal die Zahl beachtlich erscheint, wenn die weltweit zugelassene Zahl der Kartoffelsorten in Augenschein genommen wird. Weltweit sind nämlich 2000 Kartoffelsorten zugelassen. Das sind immerhin 10,5 % der weltweit zugelassenen Kartoffelsorten.
Welche Kartoffelsorten gibt es in Deutschland?
In Deutschland gibt es 210 zugelassene Kartoffelsorten. Hier eine Übersicht des Bundessortenamts. Die Information ist aber eher hilfreich für ein Referat als für den Alltag. Weltweit gibt es in etwa 2000 Sorten und im Alltag begegnen uns etwa 50 Kartoffelsorten.
Welche Kartoffeln schmecken gut?
Was gut schmeckt und was nicht, ist eine philosophisch subjektive Frage. So wie es Menschen gibt, die tatsächlich Lakritz mögen, sind die Geschmäcker bei der Kartoffel auch sehr verschieden. Der eine mag milde und zarte Geschmacksrichtungen, einem anderen schmecken die aromatisch würzigen Sorten eher.
Funfact: Meine Lieblingssorte ist die Süßkartoffel und das ist gar keine Kartoffel im eigentlichen Sinne.
Warum haben Kartoffelsorten eigentlich Frauennamen?
Die Namen der Kartoffel sind so vielgestaltig, dass es eine wahre Freude ist, sich intensiver mit ihnen auseinanderzusetzen. Benannt wurden und werden sie meist nach den Vornamen der Töchter oder Ehefrauen der Züchter.
Welche Kartoffelsorten gab es in der DDR?
In der früheren DDR waren ca. 33 Kartoffelsorten bekannt. Sie hatten die Namen Amsel, Meise, Star und Spatz. Die wohl bekannteste Speisekartoffelsorte der früheren DDR ist aber die Adretta. Diese Züchtung stammt aus dem Jahr 1975.
Kartoffelsorten und ihr Stärkegehalt
Welche Kartoffelsorte hat die meiste Stärke?
Mehlige Kartoffeln zeichnen sich mit etwa 16,5 % durch den höchsten Stärkegehalt aus. Sie schmecken auch etwas spröder und fallen oft fast von selbst auseinander. Typische Exemplare sind Sorten wie Aula und Adretta.
Welche Kartoffelsorte hat am wenigsten Stärke?
Annabelle, Belana, Cilena und Selma haben im Durchschnitt den geringsten Stärkegehalt und sind daher schnittfester und feuchter.
Kartoffelsorten und ihr Geschmack
Welche Kartoffel gilt als die mit dem leckersten Geschmack?
La Ratte hat einen milden und sehr angenehmen Geschmack und eine tolle, feste Konsistenz. Sie wird häufig in der französischen Spitzengastronomie verwendet.
Warum werden Kartoffeln bei Frost süß?
Unter 4 Grad Celsius beginnt die Kartoffel, Stärke in Glukose umzuwandeln. Dadurch verändert sich der Geschmack der Kartoffel. Sie schmeckt dann süßlich.
Warum schmecken Kartoffeln nach Erde?
Einmal ist der Stärkegehalt der Kartoffelsorte entscheidend. Je höher der Stärkeanteil ist, desto süßer ist die Kartoffel. Zum anderen spielt es eine große Rolle, wie lange eine Kartoffel unter der Erde bleibt: Je länger sie in der Erde liegt, desto intensiver und kräftiger ist ihr Geschmack.
Welche Kartoffeln schmecken nussig?
Mayan Gold wurde in Schottland aus einer bis dato nicht genutzten Art gezüchtet. Sie hat eine länglich ovale Form mit Wiedererkennungswert. Ihr goldenes Fleisch schmeckt leicht süß bis nussig. Diese Kartoffel ist so cremig, dass sie selbst ohne Butter oder Saucenbeigabe einfach schmeckt.
Welche Kartoffeln haben einen würzigen Geschmack?
Die Rote Emmalie gehört zu den frühreifen Kartoffeln. Mit dem würzigen, kräftig aromatischen Geschmack eignet sie sich in der Küche für Salate, Kartoffelpüree oder Pellkartoffeln. Kartoffeln mit einem hohen Stärkeanteil verfügen häufig über einen kräftigen Geschmack und eine weiche Konsistenz.
Tipp: Gerade bei Pellkartoffeln braucht es mit der Verwendung der richtigen Kartoffelsorte nicht viel – sie schmecken einfach, pur oder mit etwas Salz, Quark und Butter.
Welche Kartoffeln haben einen eher cremigen Geschmack
Es gibt einige Sorten, die durch einen milden und cremigen Geschmack berühmt sind. Die mittelfrühe Kartoffelsorte Bintje zum Beispiel hat einen sehr milden und cremigen Charakter. Auch die Sorte Roseval schmeckt sehr cremig.
Welche Kartoffeln haben einen feinen Geschmack
Die berühmte La Ratte Kartoffel darf in keiner Feinschmecker Gemüsekiste fehlen. Typisch für die La Ratte ist ihre Hörnchenform. Ihre Schale ist sehr dünn. Feinschmecker Lieben sie. Diese Sorte kann mit Schale gegessen werden.
Tipp: Gebackene Rosmarinkartoffeln mit ihr sind ein wahres Kartoffelvergnügen, ebenso wie Kartoffelhälften aus der Bratpfanne.
Welche Kartoffeln haben einen buttrigen Geschmack?
Die Geschmacksnuancen bei Kartoffeln sind so vielgestaltig wie es ihre Farben sind. Von saftigem Goldgelb bis dunkelviolett ist wirklich alles vertreten. Eine Kartoffel mit einem besonders buttrigem Geschmack ist die Miss Blush. Das ist eine noch junge Kartoffelsorte aus den schottischen Highlands.
Kartoffelsorte Miss Blush
Kartoffelsorten und Ernährung
Welche Kartoffel hat die wenigsten Kohlenhydrate und sind Low Carb?
Die Kartoffelsorte Coronada (vorwiegend festkochende), Linella (vorwiegend festkochend) und Montana (festkochend) sind am kalorienärmsten. Sie enthalten durchschnittlich 30 Prozent weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Kartoffelsorten.
Welche Kartoffelsorte hat die meisten Kohlenhydrate?
Alle mehligen Sorten haben einen erhöhten Stärkeanteil von 16,5 % im Vergleich zu festkochenden Sorten mit etwa 14 %. Mehr Stärke bedeutet auch mehr Kalorien. Spezielle Pommes-Sorten haben auch 20 % und mehr.
Welche Kartoffel eignet sich bei Diabetes?
Trotz ihres Namens ist die Süßkartoffel auch für Menschen mit Diabetes geeignet. Der glykämische Index ist niedriger als der ihrer traditionellen Schwester. Am besten abgekühlt und mit Schale servieren.
Sind Kartoffel glutenfrei?
Ja, Kartoffel sind 100 % glutenfrei. Industriell hergestellte Kartoffelprodukte wie Pommes, Kartoffelgratin, Kroketten, Kartoffelpuffer und ähnliche, können Mehl -> Gluten enthalten
Kartoffeln und Gesundheit
Sind Kartoffeln gesund?
Resistente Stärke entsteht durch das Abkühlen gekochter Kartoffeln. Durch den Abkühlungsprozess verändert die Stärke ihre chemische Struktur. Sie wird für den Darm nahezu unverdaulich und hat somit einen positiven Einfluss auf die Darmflora. Dieser Prozess dauert etwa zwölf bis 24 Stunden.
Kartoffelsorten nach Rezept – welche Kartoffel passt wozu?
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Kartoffelsalat?
Der gute Kartoffelsalat schmeckt am besten mit der Verwendung festkochender Kartoffeln. Eine andere Bezeichnung in der Literatur für „festkochend“ ist „speckig“. Zu ihnen gehören Ditta, Sieglinde, Sigma, Selma, Julia, Linzer, Evita, Nicola und Linda. Etwas seltener wären dann noch Kipfler.
Funfact: Übrigens steht der Kartoffelsalat bei gut 30 Prozent der Deutschen an Heiligabend auf dem Tisch.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Kartoffelbrei oder Püree?
Mehlig kochende Kartoffeln sind ideal für Kartoffelbrei und Püree. Mit einem hohen Stärkeanteil von 16,5 %, der für den charakteristischen Zerfall sorgt. In Verbindung mit Milch und etwas Butter lässt sich aus diesen Kartoffeln ein wunderbares Püree zaubern.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Pommes?
Pommes funktionieren mit den meisten Kartoffelsorten. Diese Nachricht ist gut. Doch wer schön knusprige Pommes im Endergebnis haben möchte, sollte die festkochenden Kartoffeln verwenden. Sie behalten ihre Form und zerfallen nicht so leicht. Das hat seine Ursache im geringeren Stärkeanteil.
Bei heute gut 89 % der Deutschen gehören die Pommes zum festen Bestandteil der Essensbeilage.
Aus welcher Kartoffelsorte macht man leckeres Kartoffelgratin?
Mit festkochenden Kartoffeln gelingt ein Kartoffelgratin am ehesten. Die Kartoffeln behalten ihre Form beim Backen. Damit wird das Kartoffelgratin auch optisch, neben dem geschmacklichen Genuss, ein Augengenuss. Verwendet werden können sowohl rohe als auch gekochte Kartoffeln.
Fest kochende Kartoffeln sind ideal für Kartoffelgratin
Rohe Kartoffeln sollten in dünnen Scheiben geschnitten ein paar Minuten länger im Backofen bleiben als die bereits vorgekochten.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für knusprige Bratkartoffeln?
Die festkochenden Sorten sind die optimale Wahl für Bratkartoffeln. Damit entstehen ein knuspriges Ergebnis und kein Brei, der aneinander klebt. Für den richtigen Biss bei der Bratkartoffel sorgen die Sorten Annabelle, Belana und Charlotte sowie Cilena, Ditta, Filea, Linda, Sieglinde und Stella.
Bratkartoffeln sind unser ganzer Stolz hier auf dem Blog. Eine Auswahl der besten Rezepte findet ihr >hier<.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Pellkartoffel?
Festkochende Kartoffeln sind genau die Richtigen für leckere Pellkartoffeln. Durch den geringeren Anteil an Stärke zerfallen sie beim Kochen nicht. Sie sind damit schnittfest, saftiger und haben eine feinere Textur. Ergänzt mit Butter und Salz, ist die Pellkartoffel heute wie zu Großmutters Zeiten ein Renner.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Salzkartoffel?
Festkochende Kartoffeln sind nicht nur gut geeignet für Pellkartoffeln, auch die Salzkartoffel möchte nicht aus mehlig kochenden Kartoffeln gekocht werden. Die festkochenden Kartoffeln behalten ihre Form selbst dann, wenn sie auf dem Teller liegen.
Tipp: Mit der leicht salzigen Note aus dem Kartoffelwasser bieten Salzkartoffeln die perfekte Beilage für viele Gerichte.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Chips?
Optimale Chips-Kartoffel haben viel Stärke und wenig Zucker. Sie unterscheiden sich erheblich von den Speisekartoffeln. Die Kartoffelsorten für Chips aus dem Supermarkt sind höchstwahrscheinlich Agria‚ Marena oder Delikat.
Gekaufte Kartoffelchips kann jeder. Selbstgemachte Kartoffelchips sind leckerer.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Rösti
Sollen die Rösti aus rohen Kartoffeln gemacht werden, eignen sich mehlig kochende besser. Für Rösti aus Pellkartoffeln werden allerdings festkochende genommen.
Hintergrundwissen: „Geschwellte Kartoffeln“ ist eine andere Bezeichnung für die Pellkartoffel. Da diese aus festkochenden Kartoffeln gekocht wird, werden auch Rösti aus Pellkartoffeln in der logischen Umkehr mit festkochenden Kartoffeln die besseren.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Kartoffelklöße
Genauso wie das bei den berühmten Thüringer Klößen der Fall ist, mit festkochenden Kartoffeln werden die Klöße nichts. So ist es bei Kartoffelklößen nicht anders. Die mehlig kochenden Kartoffeln verfügen über die notwendige Stärke, die gebraucht wird, um dem Teig eine gute Grundbindung zu geben.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Kartoffelmilch
Kartoffelmilch ist eine Innovation aus Schweden. Neben Hafermilch und Sojamilch gibt es nun auch den Milchersatz auf Kartoffelbasis auf dem veganen Milchmarkt. Das Startup aus Schweden heißt Veg of Lund. Es gibt keine bevorzugte Kartoffelsorte für die Milch.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Reibekuchen?
Reibekuchen werden aus vorwiegend festkochenden Kartoffeln zubereitet. Diese machen die Reibekuchen in jedem Fall knusprig. Der mittelhohe Stärkeanteil der Kartoffel sorgt dafür, dass die Reibekuchen besser zusammen halten.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Ofenkartoffel?
Die Ofenkartoffel gelingt aus der mehlig kochenden Kartoffel problemlos. Im Ergebnis wird bei Ofenkartoffeln ein innen weiches und luftiges Ergebnis gewünscht. Mit einem stärkehaltigen Fruchtfleisch wird das gut erreicht. Das Äußere liegt ohnehin in der Folie, sodass nichts zerfallen kann.
Aber generell gilt: Trotzdem können für Ofenkartoffeln alle Sorten benutzt werden.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Wedges?
Kartoffelwedges oder Kartoffelspalten gelingen am besten mit festkochenden Kartoffeln. Die Kartoffeln behalten ihre Form, platzen nicht auf. Damit sind sie leichter in Spalten schneidbar, fallen auch nicht auseinander und können auf dem Backblech in aller Ruhe bei guten Gewürzen knusprig backen.
Fest kochende Kartoffeln sind ideal für Wedges und Kartoffelspalten
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Kartoffelsuppe
Cremige Suppen werden mit mehlig kochenden Kartoffeln gekocht. Adretta, Aula und Likaria sind mehlig kochende Kartoffelsorten. Der hohe Anteil an Stärke sorgt für das Zerfallen der Kartoffeln beim Kochen. Dabei entsteht eine gute Suppenbindung mit einem cremig-schmeckenden Ergebnis.
Welche Kartoffel eignet sich für Thüringer Klöße?
Thüringer Klöße sind etwas ganz Besonderes und auf keiner Speisekarte eines Restaurants sollten sie fehlen. Doch, wie werden sie gekocht? In jedem Fall sind für Thüringer Klöße mehlig kochende Kartoffeln notwendig. Aus festkochenden Kartoffeln ist den Thüringern kein Gelingen vorausgesagt.
Welche Kartoffelsorte eignet für Quiche?
Eine Quiche ist so vielfältig wie ihr Name schön ist. Quiche Rezepte gibt es für jeden Geschmack und jeden Anlass. Eines jedoch sollte bedacht werden, nämlich die Wahl der richtigen Kartoffeln. Es wäre unschön, wenn die Kartoffeln zerfallen, daher sind festkochende Kartoffeln hier die richtige Wahl.
Welche Kartoffelsorte eignet für Auflauf?
Mit festkochenden Kartoffeln gelingt ein Kartoffelauflauf am ehesten. Damit wird der Kartoffelauflauf auch optisch, neben dem geschmacklichen Genuss, ein Augengenuss. Verwendet werden können sowohl rohe als auch gekochte Kartoffeln.
Welche Kartoffelsorte eignet für Eintopf
Der Eintopf schmeckt immer und mit vielen Komponenten ist er stets variabel. Festkochende Kartoffeln wären hier allerdings ein no go. In den Eintopf gehören mehlig kochende Kartoffeln. Sie sind immer die erste Wahl für Püree, Eintopf, Klöße, Knödel und Reibekuchen.
Kartoffelsorten nach Kocheigenschaften
Wofür verwendet man festkochende Kartoffeln?
Festkochende Kartoffeln tun das, was ihr Name bereits sagt, sie bleiben fest, weil sie beim Kochen nicht aufplatzen. Ihre Struktur bleibt erhalten. Damit sind die DIE Kartoffeln für – Salate, Bratkartoffeln, Pellkartoffeln und Aufläufe/ Gratins. In diesen Gerichten bleibt die Kartoffel in Form.
Welches sind die besten festkochenden Kartoffeln?
Annabelle, Bamberger Hörnla, La Ratte, Linda und Sieglinde gehören zu beliebten festkochenden Kartoffelsorten.
Wofür verwendet man vorwiegend festkochende Kartoffeln
Diese Kartoffelsorten sind ein gutes Mittel zwischen den mehlig kochenden Kartoffeln und den festkochenden. Sie sind es auch im Stärkegrad. Sie haben im Grunde genau den richtigen, zerfallen nicht gleich durch zu viel Stärke, binden jedoch auch gut ab durch genügend Stärke. Diese Kartoffeln können für alles verwendet werden.
Welche schnellkochende Kartoffelsorten gibt es?
Schnellkochende Kartoffeln sind das ultimative Küchenwunder. Mit einer Garzeit von etwa 10 Minuten sind sie noch nicht ganz im Topf und schon fast auf dem Teller. Ihnen eigen ist eine cremige Textur und die gelbe Färbung. Mayan Gold ist eine schnellkochende Kartoffelsorte.
Was ist der Unterschied zwischen festkochenden und mehlig kochenden Kartoffeln
Der Unterschied zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligen Kartoffeln liegt im Stärkegehalt der guten Knolle. Je mehr Stärke in der Kartoffel vorhanden ist, desto lockerer wird sie beim Kochen.
Tipp: Die Menge der Stärke lässt sich gerade beim Kochen sehr gut am schaumigen Rand sehen, der sich am Kochtopf bildet.
Wie erkennt man, ob es eine festkochende oder eine mehligkochende Kartoffel ist
Auch Profis für Profis ist es unmöglich, die Eigenschaft an der reinen Optik der rohen Kartoffel festzumachen. Alle Kartoffelsäcke sind daher mit Farbcodes markiert. Festkochend – Farbcode Grün, Vorwiegend festkochend – Farbcode: Rot, Mehligkochend – Farbcode: Blau.